B¨rger Stiftung Ostholstein

Elternbriefe

 

Die Theoretische Grundlagen der Elternbrief-Entwicklung

In die Elternbriefe fließen wissenschaftliche Erkenntnisse der Pädagogik, der Kleinkindforschung und Entwicklungspsychologie ein. Die wichtigsten Theorien zur Kindesentwicklung spiegeln sich in ihnen wieder, so z.B. aus der Psychoanalyse, der Bindungstheorie, der Entwicklungspsychologie Piagets, der Säuglingsforschung und Neurobiologie (Hirnforschung).

Die Elternbriefe sind offen für unterschiedliche theoretische Ansätze. Leitend ist nicht die Frage, welche Theorie ist die „Beste", sondern „Welches Wissen aus der Forschung ist für die Eltern in der Praxis relevant?" und „Orientiert sich der Ansatz an der Sicht des Kindes, seiner Würde und seinem Recht auf Achtung und Respekt?"......

 Alle Informationen finden sie auf der Seite des:

                                                       >> Arbeitskreises Neue Erziehung e.V.


Auszüge aus den Elternbriefen....

Spielregeln für Eltern

"Jetzt spiel mal schön", sagt Pauls Mutter und will sich verdrücken. Paul sitzt mit seiner Holzeisenbahn auf dem Fußboden und weiß nicht so recht. Mami soll dableiben und mitspielen. Erst als sie sich wieder dazuhockt und vorschlägt, mit dem Zug zur Oma zu fahren, die Schranken herunterzulassen und die Waggons zu beladen, entspannt sich Paul. Schnell packt er noch einen Keks ein, setzt den Lokführer wieder richtig hin, räumt ein Huhn von den Schienen, und dann geht’s los: tschu-tschu-tschtsch-tsch ...

Mit Wasser spielen:

Dass Wasser die kleinen Geister beruhigt, werden Sie sicher schon beobachtet haben. Wenn Tim abends so richtig müde getobt mit seinem Vater vom Spielplatz kommt, steigen die beiden in die Badewanne. Hingebungsvoll gießt Tim immer wieder Wasser von einer Flasche in die andere und lässt unter Wasser die Luft hochblubbern. Auch hinter Annas Eifer, beim Geschirrspülen zu helfen, steckt eine große Portion Lust am Planschen. Angetan mit Mamas Schürze, kann Anna sich stundenlang am Spülbecken beschäftigen. Hinterher schwimmt zwar beinahe die Küche davon, aber Anna ist höchst zufrieden mit ihrer "Arbeit".

Hast du Töne?

Kinderohren kennen keinen Krach – nur interessante Geräusche und den Spaß am Produzieren unterschiedlicher Töne. Dass nicht nur Töpfe, sondern auch Blechdosen und leere Waschmittelbehälter sich prima zum Trommeln eignen, haben die Kleinen längst entdeckt. Auch andere Musikinstrumente kann man selber machen: Aus Rundhölzern werden einfache Klangstäbe, und wenn man kleine Dosen mit Erbsen, Reis oder Steinchen füllt und fest verschließt, hat man die tollsten Rasseln. Nichts ist effektvoller als ein mächtiger Tusch aus zwei aufeinander geschlagenen Topfdeckeln! Wenn der große Sturm wieder etwas abgeflaut ist, gelingt vielleicht ein kleines Konzert in Zimmerlautstärke: Während Miriams Schneebesen im Stahltopf ein helles Surren erzeugt, bewegt Jan langsam eine lange Papprolle hin und her, in der rieselnder Reis ein Geräusch wie Regen macht.

Für richtig gutes Spielzeug Geld auszugeben, lohnt sich, denn gutes Spielzeug wächst mit:

An schönen Holzbauklötzen kann man nicht nur die Milchzähne schärfen, sondern aus ihnen kann man Türme bauen und später vielleicht einmal eine Ritterburg.

Elternbriefeneu